Götz DiergartenGtz Diergarten (*1972 in Mannheim) untersucht in seinen typologischen Serien das Erscheinungsbild alltglicher Architekturen: deutsche Fassaden, franzsische Strandkabinen und britische Bade Architektur. Ganz in der Tradition der Becher Schule besitzen seine Arbeiten eine konzeptuelle Strenge und dokumentarische Sachlichkeit. Diergartens Originalitt besteht jedoch darin, dass er dieses strenge Konzept um die Dimension der Farbe erweitert. Bei den
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Götz Diergarten (*1972 in Mannheim) untersucht in seinen typologischen Serien das Erscheinungsbild alltäglicher Architekturen: deutsche Fassaden, französische Strandkabinen und britische Bade-Architektur. Ganz in der Tradition der Becher-Schule besitzen seine Arbeiten eine konzeptuelle Strenge und dokumentarische Sachlichkeit. Diergartens Originalität besteht jedoch darin, dass er dieses strenge Konzept um die Dimension der Farbe erweitert. Bei den Fotografien des standardisierten Typus der Strandhäuschen ist es die Farbe, die dem Originellen und Einzigartigen zum Ausdruck verhilft. In der Metropolis-Serie verwandeln sich Materialien und Muster von Gängen, Tunneln und Bahnsteigen zu abstrakten Farbräumen und -flächen und zeigen eine Nähe zur amerikanischen Farbfotografie eines William Eggleston oder Stephen Shore.
Ausstellung: Weserburg | Museum für moderne Kunst, Bremen 21.8.–31.10.2010