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Digitaler Kolonialismus.Ingo Dachwitz, Sven Hilbig Digitaler Kolonialismus. Wie Tech Konzerne und Gromchte die Welt unter sich aufteilen. Nominiert fr den Deutschen Sachbuchpreis 2025. 4. Auflage 2025. 351 Seiten, Format: 13,9 x 21,7 cm, gebunden Bild der Wissenschaft: Wissensbuch des Jahres 2025, Platz 1! "Der Journalist Dachwitz und der Globlisierungsexperte Hilbig zeigen in ihrem Buch auf, wie die Digitalisierung lngst zu einem ebenso mchtigen Instrument geworden ist wie
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Ingo Dachwitz, Sven Hilbig
Digitaler Kolonialismus. Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025.
4. Auflage 2025. 351 Seiten, Format: 13,9 x 21,7 cm, gebunden

Bild der Wissenschaft: Wissensbuch des Jahres 2025, Platz 1!


"Der Journalist Dachwitz und der Globlisierungsexperte Hilbig zeigen in ihrem Buch auf, wie die Digitalisierung längst zu einem ebenso mächtigen Instrument geworden ist wie die Praktiken der alten Kolonialstaaten mit ihren Formen der Ausbeutung. Was man vor dem Lesen noch für ein dystopisches Gesamtbild gehalten hätte, machen die jüngsten Entwicklungen in den USA und die Ambitionen Chinas Tag für Tag realer. "
Bild der Wissenschaft, 12/2025

Der Kolonialismus im digitalen Zeitalter wie Tech-Imperien die Welt unter sich aufteilen.

Innovativ, mächtig, rücksichtlos kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassen: Der Preis, den der Globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it.

Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unsererZeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen, erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Statt nach Gold und Diamanten lassen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben, die wir für unsere Smartphones benötigen. Statt Sklaven beschäftigen sie Heere von Klickarbeiter:innen, die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten, um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Der Kolonialismus von heute mag sich sauber und smart geben, doch eines ist gleichgeblieben: Er beutet Mensch und Natur aus und kümmert sich nicht um gesellschaftliche Folgen vor Ort. Im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik längst zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden der Globale Süden gerät zwischen die Fronten.

  • Beim digitalen Kolonialismus fließen Daten und Profite nur in eine Richtung. Renata Ávila Pinto, Menschenrechtsverteidigerin
  • KI und Daten, Rohstoffe und Repression: Eine umfassende Analyse des digitalen Kolonialismus
  • Augenöffner für Leser:innen: Wieso die Digitalisierung auf Ausbeutung beruht
  • Die Rolle Europas neben den Digitalimperien USA und China
  • Sehr gut lesbare Mischung aus tiefgreifender Analyse und bewegenden Reportagen
  • Basierend auf Kooperationen und Interviews mit Forscher:innen und Aktivist:innen aus dem Globalen Süden
  • Mit einem eindringlichen Appell von Renata Ávila Pinto, Geschäftsführerin der Open Knowledge Foundation

Ingo Dachwitz ist Kommunikationswissenschaftler und arbeitet als politischer Tech-Journalist für das Investigativmedium netzpolitik.org. Auf seine Expertise zur Ethik der Digitalisierung griffen in den vergangenen Jahren unter anderem das Bundeskanzleramt und die Evangelische Kirche in Deutschland zurück. Für seine Recherchen zur globalen Datenindustrie wurde er 2024 mit dem Alternativen Medienpreis und dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Sven Hilbig ist Rechtswissenschaftler und Experte für Digitalisierung und Handelspolitik bei der gemeinnützigen Organisation "Brot für die Welt". Gemeinsam mit Partnern aus dem Globalen Süden engagiert er sich gegen neue Formen des Kolonialismus. Seit Jahren begleitet er als einer der wenigen in Deutschland den Prozess der Welthandelsorganisation für ein neues Abkommen zum digitalen Handel. Er publiziert regelmäßig in den Blättern für deutsche und internationale Politik.

Digitaler Kolonialismus.

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